bewegende Momente, ereignisreiche Feierlichkeiten und mehr als bleibende Erinnerungen

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit dem Gottesdienst am 31.05. in der

vollbesetzen Pfarrkirche St. Anton in Pirmasens unter der Leitung von Bischoff Dr. Karl-Heinz Wiesemann fand der zweite Teil unserer Jubiläumsfeierlichkeiten statt.

Freude und Stolz spiegelte sich in den Gesichtern der Besucher wieder.

 

Freude über die Atmosphäre in St. Anton und Stolz ob dem Werk von Prälat Heinrich Kimmle, das der Bischoff mit den Worten "ganz wertvoll in unserer Diözese" würdigte und hervorhob.

 

Tanzgruppe, Chor, Musikgruppe und Kita-Kinder der Heinrich Kimmle Stiftung sorgten zusammen mit der Bläsergruppe aus Trulben für eine feierliche Umrahmung des Gottesdienstes.
Der Höhepunkt unserer Feierlichkeiten, die mit einem inklusiven Sport- und Musikevent am 09.05. im Städtischen Stadion (mit 6.000 Besuchern) ihren Anfang nahmen, war dann die eigentliche Jubiläumsfeier am 01.06. in der Messehalle (Wasgauhalle) in Pirmasens.

 

Über 1.500 Mitarbeiter, Betreute, Familienmitglieder und Ehemalige waren gekommen.
Zudem begrüßte Stiftungsratsvorsitzender Karl-Ludwig Hundemer 200 Prominente und Offizielle aus Politik und Wirtschaft in einer glanzvoll geschmückten Halle mit großer Showbühne.
Mit einem Mix aus Musik, Show und Erzählung ließ man die Zeit Revue passieren. Kinder der Roldalber Grundschule und Schüler des Hugo-Ball-Gymnasiums unterstützen bei den Show-Einlagen.

 

Die Idee und das Drehbuch stammten aus der Feder von Wolfgang Schumacher (stellv. Leiter der Wohnanlage Pirminius). Bei der Durchführung unterstützen die regional sehr bekannten Musiker Michael Zobeley, Angelika Kadel-Breitsch und Wolfgang Nagel (allesamt Mitarbeiter der Heinrich Kimmle Stiftung).

 

Stiftungsvorstand Marco Dobrani fand in seiner Dankesrede deutliche Worte !
" In Pirmasens können wir was. Jammern ist nicht angesagt." Damit machte er Mut für die Zukunft.
Er selbst steht seit 2007 an der Spitze der Stiftung und ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass man mit Mut und Innovationen ein Unternehmen erfolgreich führen und beispielhaft nach vorne bringen kann.

In den Grußworten von Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler waren deutlich Ihre Emotionen und Anerkennung für die Feierlichkeiten zu spüren.
"Das war ja Gänsehautstimmung", zeigte sie sich äußerst beeindruckt von der "grandiosen Geburtstagsparty".
Die Ministerin positionierte sich eindeutig: " Wir sind in Rheinland-Pfalz stolz darauf, bundesweit Vorreiter einer an Teilhabedenken orientierten Behindertenpolitik zu sein. Das haben wir auch Trägern wie der Heinrich Kimmle Stiftung (HKS) zu verdanken." Für sie ist auch klar, dass sich der Wert einer Gesellschaft an dem Umgang mit behinderten Menschen bemisst. Die HKS habe hier in Pirmasens die Messlatte sehr hoch gelegt.

 

Karl-Ludwig Hundemer, der Vorsitzende des Stiftungsrates, lies es sich nicht nehmen, in seiner Rede nochmals Bezug auf den Bericht des Rechnungshofes zu nehmen. "Die Stiftung sei viel mehr Wert, als es ein noch so umfangreicher Bericht vermöge. Man habe sich bei der HKS zu einer Institution der Inklusion entwickelt, die aus der Südwestpfalz nicht mehr wegzudenken sei.

 

Ferdinand Niesen (stellv. Vorsitzender der LAG der WfbM in RLP) verwies auf die beispielhafte Leistung der Stiftung im Bereich der Schaffung von Integrationsfirmen und ausgelagerten Arbeitsplätzen. " Das ist ein weitreichender Nährboden für geleistete Integrationsarbeit und eine nachhaltige Grundlage, Menschen mit Behinderung eine echte Zukunftsperspektive zu bieten.

 

Der Oberbürgermeister der Stadt Pirmasens, Herr Dr. Bernhard Matheis, gratulierte den HKS´lern mit den Worten "Sie machen einen großartigen Job." Die Stiftung sei in den vergangen Jahren ein echtes Geschenk für viele Familien in der Region gewesen.
Weihbischoff Otto Georgens sprach nach der Revue und den Glückwünschen der Redner u.a. das Tischgebet.

 

Im Anschluss an das Mittagsessen, das top-organisiert und ohne Verzögerung für die 1.700 Festgäste von statten ging, wurden Werkstattbeschäftigte für ihre langjährige Tätigkeit bei bzw. für die HKS geehrt. Insgesamt beglückwünschten Herr Markus Matheis (Verwaltungsleiter), Herr Karl-Ludwig Hundemer und Herr Marco Dobrani, zusammen mit den jeweiligen Einrichtungsleitern, 33 Jubilare für 25, 40 und sogar 50 Jahre Zugehörigkeit zur Heinrich Kimmle Stiftung.

 

Ereignisreiche und unvergessliche Festtage liegen hinter uns.
Wir möchten diese mit einem Zitat von Bischoff Dr. Karl-Heinz Wiesemann abschließend untermalen:
"Sie alle haben das Glück eine sinnvolle Arbeit leisten zu dürfen, die allen offensichtlich große Freude bereitet und durch ein innovativ denkendes Unternehmen - Heinrich Kimmle Stiftung - gefördert wird".